Janina Picard: Die Großstadt Kriegerin

11. März 2014

Großstadt, Gestank, Menschenmassen, Lärm, stehende Luft und auf einem verlassenen Hochhausdach ein Mädchen mit einer Vision. Nicht aufgeben, weiterkämpfen, einfach alles hinter sich lassen und mit bandagierten Fäusten den Weg frei boxen. Depression und Stagnation den Rücken zu kehren… durchhalten, egal wie viel Dreck man gefressen hat. Alleine gegen die Großstadt. Verletzlich, halb nackt und nur mit ein ein paar metaphorischen Waffen bewaffnet. Auf in die Schlacht.

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5 Comments

  1. Alfred Gerol sagt:

    Sorry, aber das ist wirklich alles andere als gut.
    Diese Janina eignet sich als Model wohl am wenigsten für dieses Thema. Man sieht ihr das verwöhnte Leben auf den ersten Blick schon an, sie wirkt vollkommen unauthentisch, geradezu künstlich, vielleicht weil sie so „kindlich“ wirkt und „Kämpfergeist austrahlen“ ist etwas, wovon sie wohl nur träumen kann.

    Das Thema finde ich recht interessant.

    • Martin Loos sagt:

      Hey Alfred,

      findest du wirklich? Für mich persönlich gehört zum Kämpfergeist der eiserne Wille und dieser wiederum basiert auf der Hoffnung ein Ziel zu erreichen, egal wie unmöglich es eigentlich ist. Diese blinde Motivation könnte man auch als Naiv bezeichnen und somit schleißt sich der Kreis. Kämpfergeist und Naivität, meinetwegen auch infantile Naivität, schließen sich nicht unbedingt aus…
      Aber hey, ich finde Janina hat das super gemacht.
      Und in den Semesterferien seine Zeit zu opfern für ein Fotoshooting anstatt mit Freundinnen rumzuhängen spricht doch für sie und ihren Kämpfergeist.
      An dieser Stelle muss ich noch sagen, dass wir beide, also Janina und ich, noch am üben und probieren sind und somit bei uns beiden noch Luft nach oben ist. Deshalb schon mal vielen Dank für die Kritik. Wir werden beim nächsten Shooting wieder viel dazu gelernt haben das wir umsetzten können.

  2. Martin Loga sagt:

    Ja es stimmt schon das ein paar Bilder eher nach Modemagazin aussehen. Aber wir leben ja auch nicht gerade in Mexiko City. In Mainhatten oder Offenbach sieht der Kampf eben anders aus.
    Ich sehe aber auch Bilder in denen man ihre volle Konzentration geradezu spüren kann. Im Bild 7 finde ich wurde dieser Blick am besten eingefangen.

  3. Klaus Müller sagt:

    Also mir gefällt die Bilderserie sehr gut! „Kampf“ heute in der Welt der Grossstadt ist anders als der im Dschungel. In der unterkühlten Welt der Moderne sieht Kampfgeist und Entschlossenheit eben genauso aus wie es auf den Bildern zu finden ist!
    Der Photograph und sein Modell Janina haben es mit ihrer Interpretation gut getroffen.

    Sicherlich liegt vieles im Auge des Betrachters,allerdings „verwöhntes Leben“ wie der eine Kommentar es einfach mal so ohne weitere Begründung in den Raum stellt,finde ich in der Bilderserie nicht vor. Auf mich wirkt der Kommentar von Herrn Gerol da eher dürftig.
    Mehr (Mut zur Ausseinandersetzung) zeigen da Modell und Photograph.

  4. Alexander W. sagt:

    Eine interessante Bildergeschichte!
    Der Photograph stellt das Modell Janina „open air“ in und an Original-Schauplätze der Frankfurter Skylinie, was den Bildern Wucht und Ausdrucksstärke verleiht.
    Es ist kein düsteres Photostudio – Scenario, sondern etwas was wir uns alle wünschen: in einer Grossstadt wie Frankfurt zu sein, fast sanfte, klare Farben eines Frankfurter Nachmittags zu erleben.Flugzeuge am Himmel zu entdecken. Seht dort am Himmel den Flieger!
    Gestank, Menschenmassen, Lärm, stehende Luft scheinen weit weg zu sein.
    Das ist in Idee und Ausführung irritierend ( so auch ein Kommentar ) und daher sehr kraftvoll: Janina scheint allein in diesem ansonsten immer lauten, immer überfüllten, ständig nervig – pulsierenden Mainhatten; endlich mal tun und lassen, was man will, ob nun Bogenschiessen auf der Mainzer Landstrasse oder ungestört meditieren im menschenleeren Dachgarten oder oder oder. Wer möchte da nicht tauschen? Oder man möchte bummeln, fast…
    Auch das lassen die Bilder zu: Eine Endzeit-Vision im Sinne eines aufatmen & meditieren, eines Beobachtens der Skylinie und Betrachtens einer von der Zivilisation ansonsten, täglich intensiv und hautnah erlebbar, fast erdrückten Stadt, in der das gern sogenannte „pralle menschliche“ Leben tobt,ja wütet.
    Du bist allein in Frankfurt. Ganz allein auf der Welt – wer hätte sich das nicht schon mal vorge¬stellt?
    Die Ursache für so viel Ruhe und scheinbare Harmonie ist dem Betrachter nicht bekannt: Die Kämpferin als einzige Überlebende in der Großstadt?
    Die Phantasie des Zuschauers ist gefragt und angeregt. Denn: das Scenario ist verfüh¬re¬ri¬sch wie pani¬ker¬re¬gend zugleich; was verbirgt sich hinter den kalten Fenstern der Hochhäuser? Wer lebt dort? Wer beobachtet? Und gegen was wappnet und rüstet sich die Kämpferin letzlich?
    Sind die leeren Häuser sichtbare Relikte einer Kata¬strophe, zeigen sie eine menschenleere Welt, eine Steinwüste? Oder verweisen sie den Betrachter auf eine neue Grenze, einem poten¬tiell zu entdeckenden, ja zu erobernden Land?
    Bin gespannt mal, wie die Geschichte weitergeht!

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